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MOLLIS AIRPORT AG

Der Flugplatz Mollis (LSZM) blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück. Bereits 1916 landete hier das erste Flugzeug, und 1923 zog der erste Flugtag mit Walter Mittelholzer zahlreiche Besucher an. Ab den 1930er-Jahren wurde der Platz militärisch genutzt, mit dem Bau der ersten Piste und Hangars. Während des Zweiten Weltkriegs und bis Ende der 1990er-Jahre diente Mollis als Standort verschiedener Fliegerkompanien, unter anderem mit Morane-, Venom-, Hunter- und F-5-Tiger-Flugzeugen. Parallel dazu entstanden zivile Aktivitäten: 1955 wurde die Fluggruppe Mollis gegründet, später folgten die Segelfluggruppe Glarnerland und die Heli-Linth AG.


Nach der letzten militärischen Nutzung 2007 begann die Umwandlung zum zivilen Flugplatz. 2008 wurde die Mollis Airport AG gegründet, 2012 kaufte die Gemeinde Glarus Nord das Areal, und 2020 erteilte das Bundesamt für Zivilluftfahrt die Betriebsbewilligung. Heute ist der Flugplatz Mollis ein moderner, ziviler Standort mit rund 120 Arbeitsplätzen, Sitz zahlreicher Unternehmen wie Heli Linth und Rega, Testbasis für den Schweizer Helikopter Kopter SH09 und beliebter Freizeit- und Veranstaltungsort im Glarnerland.


Die Mollis Airport AG, Betreiberin des Flugplatzes im Auftrag der Gemeinde Glarus Nord, setzt sich aus zehn Aktionären zusammen, wobei der Grossteil auf dem Flugplatz ansässigen und aktiven Vereine und Firmen darin vertreten sind. Diese enge Zusammenarbeit sichert eine nachhaltige Entwicklung und eine starke lokale Verankerung.

AUFGABEN UND ZIELE
  • Gewährleistung eines sicheren Flugbetriebes

  • Notwendige Infrastruktur bereitstellen und unterhalten

  • Bestehende und neue Arbeitsplätze  erhalten und fördern

  • Versorgungsicherheit (Rega + Heli Linth) garantieren

  • Auflagen aus dem Sachplan- und Umnutzungsverfahren umsetzen

  • Veranstaltungen auf dem Flugplatz bewilligen und überwachen

  • Naherholungsraum Flugplatz erhalten

  • Umweltschonende Projekte und Fluggeräte fördern

Aktionäre

"Dank dem Flugplatz Mollis kann der Region wichtige Infrastruktur erhalten bleiben"

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